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3 Dinge die ich gern gewußt hätte, bevor ich meinen Foodblog gestartet habe

3 Fehler beim Start eines Foodblogs

 

Unter dem Motto „3 DINGE, DIE ICH ALS ANFÄNGER GERNE ÜBER DAS BLOGGEN GEWUSST HÄTTE“ hat Finn von blogmojo.de eine Blogparade gestartet um herauszufinden, welche Fehler wir so zu Beginn unserer Blogger-Karriere gemacht haben.

Ich kann nur sagen: EINIGE 😉 , aber Lernen und Fehler machen gehören zu jedem Job und jedem Business einfach dazu, da bildet das Bloggen keine Ausnahme.

Hier nun meine 3 Fehler zu Beginn meiner Foodblogger Karriere + wie es besser geht

1. Auch ein Hobby darf Geld kosten

Mein Foodblog war zu beginn lediglich als privates Sammelsurium für meine eigenen Rezepte gedacht. Einfach nur so für mich und meine Freunde.

Daraus mein Business zu machen, auf die Idee kam ich gar nicht. Ich kam ja nicht mal auf den Gedanken in dieses Hobby das zu investieren, was ich in andere Hobbys praktisch automatisch investiert hätte (Vereinsmitgliedschaften, Beiträge fürs Fitnessstudio, neue Turnschuhe etc.).

Kostenlos sollte es sein! Und das hat es letztlich unnötig kompliziert gemacht und der Spaßfaktor war irgendwie auch ganz schnell verschwunden.

Wenn ich die Zeit noch mal zurückdrehen könnte, dann würde ich gleich am Anfang mindestens in ein eigenes Hosting und einen eigenen Domainnamen investieren.

Auch wenn du Hobbyblogger bist, darf dein Blog durchaus Geld kosten. Klick um zu Tweeten

2. Nicht einfach loslegen

Mir war am Anfang überhaupt nicht klar, wie mein Blog aussehen sollte. Was sollte auf die Homepage (Startseite), welche Kategorien für meine Rezepte und all die anderen Beiträge sollte es geben, was sollte ins Hauptmenü und was eher in ein weiteres Menü in Sidebar oder Footer?

Ich hatte am Anfang einfach überhaupt keine Vorstellung davon, wie mein Foodblog aussehen sollte, was dazu geführt hat, dass ich besehende Links und sogar komplette Strukturen immer wieder geändert habe. Das war ein großer Fehler, weil dadurch interne und externe Verlinkungen nicht mehr funktionierten, was sich sowohl auf die Anzahl der Besucher (die über externe Links auf meine Seite gelenkt werden sollten) als auch aufs Ranking bei Google negativ auswirkte.

Wenn ich noch mal starten könnte, dann würde ich mich vor dem eigentlichen Blogstart ganz gemütlich mit Zettel, Stift und einem Kaffee oder Tee an meinen Lieblingsplatz zurückziehen und Pläne schmieden. Ich würde mir genau überlegen, für wen ich schreiben möchte und worüber, wie mein Blog aussehen soll und wie ich ihn strukturieren könnte.

Zum Bloggen gehört es auch einfach mal Pläne zu schmieden Klick um zu Tweeten

3. Als Hobby Koch musst du kein Profifotograf sein

Der wichtigste, wenn nicht sogar einzige Grund, warum ich dachte, dass aus meinem Blog niemals mein Traumbusiness werden könnte war, dass Fotografie einfach nicht meines ist.

Beruflich bringe ich als Website Guide andere Unternehmerinnen ins Netz, ich mag WordPress und SEO.  Kochen dagegen ist DAS Hobby für mich! Aber Fotografieren? Urlaubsbilder ja klar, die mache ich auch mit Begeisterung, aber Foodfotografie ist da noch mal was ganz anderes.

Ich habe mich Wochen und Monate lang mit dem Thema beschäftigt, habe mir eine Softbox und Tageslichtlampen zugelegt und auch einen Fotoworkshop besucht. Trotzdem sahen meine Bilder nie wirklich professionell aus.

Schwierig war es auch, den passenden Moment zum Fotografieren zu finden, schließlich habe ich nie nur fürs Foto und den Blog gekocht, sondern für unser Abendessen.

Der fast tägliche Spagat zwischen heißem Essen zum gemeinsamen Ausklang des Tages und einigermaßen guten Bildern für den Blog klappte nur sehr selten. Im Sommer ging es noch, da habe ich die Terrasse und Tageslicht nutzen können, aber im Winter…

Meine Softbox stand anfangs in meinem Büro, das waren dann jedes mal von der Küche aus zwei Treppen, um dann oben festzustellen, dass der Tellerrand bekleckert war oder eine Zutat zur Deko noch in der Küche lag. Dann bin ich mit der Softbox in die Duschwanne vom Gästebad gezogen, die lag wenigstens auf der gleichen Etage. Das war aber ach nicht das Wahre, weil es eng war und die Softbox praktisch auf dem Boden stand.

Es hat eine ziemliche Zeit gedauert, bis ich meinen Weg und eine für mich passende Routine gefunden hatte und es hat noch mal gedauert, bis ich mich getraut habe mein Smartphone zum Fotografieren zu verwenden und die teure Spiegelreflex erst mal zur Seite zu legen.

So mache ich es heute:

Ich habe direkt in meiner Küche für ausreichend Beleuchtung über dem Herd gesorgt und mache live beim Kochen Bilder mit dem Smartphone. Für die Nachbearbeitung nutze ich Photoshop. Bei größeren Kooperationen kann ich auf einen Profifotografen zurückgreifen und den Ehrgeiz selbst vernünftige Bilder mit meiner Spiegelreflex zu machen, habe ich immer noch. – Üben und besser werden 🙂
Manu Aust: SEO & WordPress Spezialistin, Website Guide fürs Onlinebusiness

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