veröffentlicht am 7. Februar 2017 in Blog, Brot backen von letztes Update am 17. Februar 2017
#Interview mit dem Brotsommelier Daniel Probst#

Interview mit dem Brotsommelier Daniel Probst

Das Geniale an der Arbeit als Foodbloggerin ist unter anderem, dass ich ständig etwas Neues dazu lerne, von spannenden Dingen erfahre und mit interessanten Menschen reden darf.

Das mich das Thema „Brot backen“ zu einem Sommelier führen würde, hätte ich vor ein paar Wochen niemals gedacht, geschweige denn, dass ich wusste, dass es so etwas tatsächlich gibt.

Ein Sommelier gehörte für mich bisher in erster Linie zu Wein, aber bereits seit 2015 gibt es an der Bundesakademie Weinheim einen berufsbegleitenden Fortbildungskurs zum Brot-Sommelier bzw. Brot-Sommeliére.

Ich hatte das Glück und konnte den Wein Sommelier Daniel Probst für ein kurzes Interview gewinnen.


  1. Hallo Daniel, schön, das es mit dem Interview so kurzfristig geklappt hat. Bitte stell Dich meinen Lesern erst mal kurz vor.

Mein Name ist Daniel Probst, ich wohne in Hamburg und bin 32 Jahre und Bäckermeister sowie Konditor mit einer Zusatzausbildung zum Brot Sommelier.

  1. Wie bist du auf das Thema Brot gekommen und was ist das Besondere für dich an diesem Produkt?

Zum Thema Brot bin ich durch seinen Geschmack gekommen, diese Einfachheit die das Produkt hat ist das Geniale. Man kann aus vier Zutaten ein Brot backen, je nach Herstellung kommen verschiedene Aromen zur Geltung.

  1. Was ist eigentlich ein Brotsommelier?

Als Brotsommelier weiß man alles über Brot. Man fungiert als Botschafter für Brot. Das Wissen erstreckt sich über die Geschichte, Herstellung, Verzehr – und Genuss Empfehlungen, zudem kann man Kunden und Verkäuferinnen besser beraten und schulen. Das Besondere am Brot Sommelier ist, das eine solide Grundausbildung in Form des Bäckermeisters nachgewiesen werden muss, d.h. Brotsommelier kann nicht jeder werden.

  1. Woran erkennt man als Laie eigentlich ein gutes Brot?

Brot ist Geschmackssache, der eine mag Roggen, der andere Weizen und der nächste Dinkel. Ein gutes Brot sieht erst mal schön aus, das Auge isst ja bekanntermaßen mit. Bereits der erste Schnitt durch den Laib zeigt die Dicke der Kruste, je dicker diese gebacken ist, desto länger hält das Brot frisch und schmeckt dadurch intensiver, da eine Vielzahl von Aromen in der Kruste sitzen und das Brot somit besonders schmackhaft macht. Den Unterschied macht die Brotkrume aus, hier können wir Geschmacksunterschiede wahrnehmen und die Handschrift des Bäckermeisters schmecken.

  1. Wie lagere ich ein frisches Brot zu Hause am besten?

Ein Brot, welches Roggen enthält, sollte man mit der Schnittfläche nach unten auf einem Holzbrett abgedeckt mit einem Leintuch lagern, alternativ ist der Tontopf auch eine gute Wahl. Von Plastiktüten und Kühlschrank ist abzuraten.

  1. Hast Du einen Profi-Tip für meine Leser, worauf sie beim Brot backen besonders achten sollten?

Den Ofen Vorheizen, darin eine ca. 2 cm dicke Steinplatte mit aufheizen und das Brot direkt auf der Platte backen. Je nach Brot sollte man zwischen 250 und 290°C als Anback Temperatur wählen.

Kurzfragerunde:

Kaffee oder Tee?  Kaffee

Wein oder Bier?  Wein

Herzhaft oder Süß?  Süß nur zu Süß, sonst Herzhaft

Strand oder Gebirge? Gebirge

„Early Bird“ oder „Night Owl“? Early Bird

Wer mehr über Daniel und seine Liebe zum Brot erfahren möchte, findet ihn auf seiner Website sinnfürbrot.de oder auf facebook 

Ich sage an dieser Stelle vielen Dank an Daniel Probst den Weinsommelier aus der Hansestadt Hamburg.

 


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