Eines vorab: Ja, es ist möglich einen Foodblog oder auch einen Blog zu jedem anderen beliebigen Thema zu starten, ohne auch nur einen einzigen Cent dafür auszugeben. Ob das aber sinnvoll ist, steht auf einem ganz anderen Blatt und da spreche ich aus eigener Erfahrung (hier geht`s zum Blogbeitrag über 3 meiner Anfängerfehler 😉 )
Selbst wenn der Blog nur ein Hobby ist, gilt das, was auch für jedes andere Hobby gilt:

[bctt tweet=“Hobbys kosten Geld und das ist vollkommen okay.“ username=“GeLeSi_de“]

Jetzt aber Butter bei die Fische!

Was kostet es, einen Foodblog zu starten und zu betreiben?

Für den Anfang gibt es meiner Meinung nur nach eine Sache, in welche du unbedingt investieren solltest und das ist dein  (Blog-)Name und dessen „zu Hause“.

Provider, Hosting & Deine Domain

Das Erste, was du benötigst, sind ein Provider und ein passendes Hostingpaket. Das ist quasi das zu Hause deines Blogs. Der Provider stellt dir den Speicherplatz für deine Bilder und Beiträge zur Verfügung und sorgt dafür, dass diese sicher und immer auf der neusten Technik gespeichert sind. Es wäre ja zu blöd, wenn deine ganzen schönen Rezepte plötzlich einfach weg wären.
Vernünftige Hostingpakete, die für den Anfang alles mitbringen, was du brauchst, bekommst du schon ab 5 Euro im Monat!
In diesen Paketen sind dann, neben dem Speicherplatz, auch schon die Kosten für deinen Domainnamen enthalten.

Das war es dann aber auch schon. Mehr Geld musst du als Hobby Foodbloggerin erst mal nicht unbedingt ausgeben. Aber wie du dir wahrscheinlich denken kannst, mehr geht immer. 😉

Du willst mehr? – Von Anfang an große Ziele!

Das kann ich absolut verstehen, wenn du dir schon die ganze Arbeit machst, dann wäre es doch schön, wenn du mit deinem Blog auch Geld verdienen würdest.

Das schöne am Bloggerbusiness ist unter anderem, das die Kosten mit der Reichweite deines Foodblogs und mit deinen Einnahmen steigen. Vor großen Anfangsinvestitionen musst du also keine Angst haben.

[bctt tweet=“Dein eigenes Blogbusiness braucht keine großen Anfangsinvestitionen.“ username=“GeLeSi_de“]

Deine Blog Basis – WordPress & Co.

Das zu Hause deines Blogs ist WordPress. Die jeweils neuste Version kannst du dir hier herunterladen – vollkommen kostenlos.

Für das Aussehen, also das Design, deines Blogs sind bei WordPress die sogenannten Themes zuständig. Hier würde ich auf jeden Fall bereits am Anfang auf ein Premiumthemes zurückgreifen. Diese sind suchmaschinenfreundlich programmiert (Stichwort: SEO), frei von unnützem oder gar schädlichem Code und es gibt regelmäßige Updates um auftretende Sicherheitslücken zu schließen. Solche Themes für WordPress gibt es schon ab einmalig 39,- Euro. Schau dich einfach mal hier um. Ich verwende hier auf GeLeSi übrigens dieses Theme.

Für wichtige Funktionen wie Kontaktformular, Landingpages, ganze Online- oder Affiliateshops und viele mehr sind auf deinem Blog die Plugins zuständig. Auch hier gibt es viele in guter Qualität kostenlos (Kontaktformulare, Datensicherung, Basis-Onlineshop), für manche lohnt es sich aber durchaus auch etwas zu investieren (Newsletter, Affiliateshop, Landingpages, etc).

Dein Blog Business

Eigentlich spielt es gar keine Rolle, ob du deinen Blog als reines Hobby betrachtest, oder ob du bereits von Beginn an mit den Möglichkeiten Geld zu verdienen liebäugelst. So oder so werden deine Ansprüche mit der Zeit ganz automatisch steigen.

Fotos, mit denen du heute noch ganz zufrieden bist, werden Morgen für dich ein absolutes „No Go“ sein. Du möchtest dann höchstwahrscheinlich eine bessere Kamera und eine Software für Bildbearbeitung.

Ich selbst mache zwar bis heute einen Großteil meiner Bilder noch immer mit meinem Smartphone, aber immer häufiger reicht das einfach nicht mehr aus und ich greife zur Spiegelreflex.

Ganz egal ob Kamera, Software oder auch Laptop, dass alles sind deine Arbeitsgeräte und in diese darfst und sollst du auch investieren.

Nach einer Weile wirst du dich mit anderen Bloggen vernetzen und auch mal zu Blogger Events und/oder Workshops fahren. Hier entstehen neben Fahrt- und Übernachtungskosten dann auch Kosten für (Eintritts-)Tickets und Weiterbildung.

Das alles sind einalige Kosten, bei denen du von Fall zu Fall entscheidest, was und wieviel du ausgeben möchtest.

Aber mal ganz ehrlich, wir Foodies geben regelmäßig eine Menge Geld für ganz andere Sachen aus stimmst?  Irgendwann wollen wir schon wissen, was das Japanische Wagyu so besonders macht und jede neue (oder wiederentdeckte alte) Gemüsesorte muss ausprobiert werden. Für unsere Küchenexperimente brauchen wir immer wieder neue Lebensmittel und Gewürze. Wir wollen nicht ein Messer sondern DAS Messer und zum Schluss will alles auch besonders angerichtet und präsentiert  werden, das Auge isst schließlich mit. Du fühlst dich ertappt? Keine Sorge, dass ist vollkommen normal – zumindest hoffe ich das, denn ich bin genau so! 😉

Aber das alles ist überhaupt nicht schlimm! Im Gegensatz zu anderen, die Ihre Hobbys nur aus Spaß betreiben und dafür auch eine Menge Geld ausgeben, kannst du vielen deiner Ausgaben auch deine Einnahmen entgegensetzen! Vorausgesetzt natürlich, dass du die genialen Möglichkeiten mit deinem Hobby UND deinem Foodblog Geld zu verdienen, auch wirklich nutzt.

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