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Unser erster gemeinsamer Besuch im Mittelalter Restaurant „Zum Ritter“ in Halle liegt mittlerweile schon mehr als 9 Jahre zurück, genauer gesagt war es der 05.08.2008 – unser „Kennenlerntag“ 🙂 .

Damals war es eine eher zufällige Stippvisite auf ein Bier an einem warmen Sommerabend und daraus geworden ist ein alljährliche Tradition.

„Zum Ritter“ liegt mitten in der Kneipenmeile von Halle

Direkt in der Sternstraße gelegen, eine der Kneipenmeilen in Halle, punktete das Restaurant schon damals mit einem gemütlichen Biergarten sofort bei mir. Rustikale Tische und Stühle aus Holz, diverse Küchenkräuter in Terrakotta-Töpfen als Tischdeko und ein heller Sonnenschutz – das wirkte äußerst einladend.

Restaurant zum Ritter in Halle/Saale
Im Inneren ging es auch gleich so weiter. Es gab eine offene Kochstelle, an welcher die diversen Fleischgerichte frisch zubereitet wurden, die Dekoration passte zum Thema und selbst die Kellner trugen traditionelle Kleider. Ein authentisches Mittelalterlokal.

Heute waren wir also wieder einmal im Mittelalter Restaurant „Zum Ritter“ zu Besuch.

Da es noch recht mild war entschieden wir uns für einen Tisch im Biergarten. Die freundliche Kellnerin (selbstverständlich noch immer gekleidet wie im Mittelalter) brachte uns die Speisekarte und fragte auch gleich nach unserem Getränkewunsch.

Wir bestellten 2 große Bier und vertieften uns sogleich in die Speisekarte. Diese präsentiert sich übersichtlich und ist ganz dem Thema Mittelalter gewidmet. Es gibt kleine Geschichten zum Thema „Tafeln im Mittelalter“. Die insgesamt doch überschaubare Anzahl der Gerichte freut mich besonders, das spricht in der Regel für eine frische Zubereitung der Speisen.

Aber ein Problem habe ich dann doch: Mir ist es fast unmöglich die Namen der Gerichte zu entziffern. Die Schriftart ist derart verschnörkelt und das in Kombination mit den typisch mittelalterlichen Namen der Speisen.  Hilfreich ist, dass unter jeder Bezeichnung des Gerichtes dieses dann auch erklärt wird – für mich wichtig!

Als kleinen Happen vorweg bestellten wir uns den Brotkorb mit Griebenfett, Kräuterschmand und Gurken – ich finde, perfekt zum Bier.

Als Hauptgericht entschied sich Thomas für ein gefülltes Schnitzel mit grünen Bohnen, dazu knusprige Bratkartoffeln.

Mir dagegen stach die große Tafel gleich links neben dem Eingang  sofort ins Auge: „Pappardelle Ente“. Ich liebe Pasta! Aber hier in einem Mittelalterlokal? Zugegeben ich war skeptisch, aber konnte dann doch nicht widerstehen.

Was soll ich sagen? Mut wird belohnt! Der Teller sah nicht nur appetitlich aus, es schmeckte grandios – keine Übertreibung! Die Pasta war al dente und schön geschwenkt in der Orangen-Thymian-Ingwer-Soße. Das mediterrane Gemüse bestand aus frischem Zucchini und angenehm süßen Cherrytomaten. Die Ente war (wie bestellt) medium gebraten und butter  zart.

Das war ganz bestimmt nicht unser letzter Besuch hier und das Rezept der Pappardelle-Ente werde ich bald mal nach kochen.

Update Juli 2017

Kurz vor unserem Jahrestag verschlug es uns (sozusagen außerplanmäßig 😉 ) mal wieder zum Essen in den „Ritter“ und was war meine Freude groß, als ich die neuen Platzsets betrachtete. Unter dem Slogan „DonnerSteaks“ fanden sich so leckere Dinge wie „Wagyu Kobe“, Bison oder  oder auch „Iberico Pata Negra“. Da war das Menü für unseren Kennenlerntag praktisch schon gesichert: Ein besonderer Tag verlangt schließlich nach einem besonderen Menü, in diesem Fall besonderem Fleisch – dem besten Fleisch der Welt.

Was war ich glücklich und freute mich tierisch. Unsere freundliche Kellnerin nahm mich mit in den Gastraum um die Bestellung aufzunehmen, 200 g Wagyu Entrecôte sollen es sein. Unseren „Stammtisch“ für den 05.08. reservierte ich auch gleich noch mit, dass würde ein perfekter Tag werden.