Heute freue ich mich mal wieder so richtig über eine neuen Gastbeitrag. Eher zufällig hab ich die Zitronengras-Kokossuppe von Annett entdeckt und glücklicherweise war sie so nett einen Gastbeitrag für mich daraus zu machen.

Vielen Dank dafür liebe Annett!

Zitronengras-Kokossuppe – inspiriert von der Schrot und Korn 07/2017

Zeitaufwand: mit Marinade 2,5 Stunden, ohne Marinade 1 Stunde

Du brauchst für 4 Portionen:

Suppe

  • 3 Stangen Zitronengras
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Karotten
  • 30 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili
  • 3 EL Öl
  • 1 Sternanis
  • 2-3 EL Sojasoße
  • 100 g Kokosmus oder 250 ml Kokosmilch
  • 1 Limette
  • 1,5 Liter Wasser

Gemüseeinlage

  • 100 g Zuckerschoten
  • 2 Karotten
  • 1 Aubergine
  • 100 g braune Champignons
  • 1 rote Pfefferschote
  • 250 g Tofu Natur (fest)
  • 1 Bund Koriander
  • Butter
  • Öl

Für die Tofu-Marinade

  • 1 EL Dattelsirup
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Olivenöl

Zubereitung:

  1. Zuerst wird der Tofu mariniert, weil er am längsten braucht. Dafür schneidest du ihn in mundgerechte Würfel und brätst sie scharf in Olivenöl an bis sie etwas Farbe bekommen. Dann löschst du mit der Sojasoße ab und gibst den Dattelsirup sowie den edelsüßen Paprika und den Kreuzkümmel dazu. Im besten Fall lässt du das jetzt auf kleiner Stufe 2 Stunden marinieren (aber dabei muss er immer warm bleiben). Wenn du nicht so viel Zeit hast, dann kannst du ihn jetzt einfach so lange marinieren lassen, bis die Suppe fertig ist (aber immer im warmen Zustand lassen).
  2. Dann kümmerst du dich um die Brühe. Dafür schneidest du das Zitronengras schräg in Stücke und die Frühlingszwiebeln in Ringe. Eine Frühlingszwiebel stellst du geschnitten zur Seit für die Garnitur am Schluss. Karotten, Ingwer und Knoblauch schälst und hackst du grob. Die Chili wird entkernt und in Ringe geschnitten.
  3. Jetzt erhitzt Du in einem großen Top das Öl und brätst alle eben genannten Zutaten sowie den Sternanis darin an. Dann wird mit 1,5 Liter Wasser abgelöscht und kräftig mit Sojasoße gewürzt. Das Ganze muss nun ca 15  Minuten kochen. Dann gießt du es durch ein Sieb ab und löst das Kokomus in der Brühe ab (alternativ kannst du auch Kokosmilch nehmen). Jetzt schmeckst du  mit Sojasoße und Limettensaft ab.
  4. Für die Suppeneinlage schneidest du das Gemüse in mundgerechte Stücke. Die Aubergine salzt du und brätst sie dann in Olivenöl so lange an, bis die Stücke weich sind (Vorsicht: die Hitze darf nicht zu hoch sein). Die Champignons werden ebenfalls separat in Butter angebraten bis sie kein Wasser mehr abgeben. Dann bitte salzen und noch 2 Minuten länger anbraten.
  5. Jetzt gibst du die Karotten, die Zuckerschoten, die Aubergine, die Champignons und den Tofu mit der Marinade in die Suppe und lässt alles zusammen noch ca 5 Minuten garen.
  6. Auf dem Teller wird dann noch Koriander und Frühlingszwiebel auf der Suppe verteilt und VOILA! Essen ist fertig.

 

Über meine heutige Gastbloggerin „Annett Gerhardt“  von der „Selbermachwerkstatt

Ich liebe es, mit meinen Händen zu arbeiten und kreativ zu sein. Egal ob basteln, lettern, schminken oder kochen – ich kann mich für alles begeistert. Deshalb habe ich 2015 die Selbermachwerkstatt eröffnet. Bisher habe ich über 45 Projekte in Workshops umgesetzt, um Interessierten mit wenig Zeit die Möglichkeit zu geben, unter Anleitung verschiedene DIY-Projekte auszuprobieren und einzigartige handgemachte Produkte mit nach Hause zu nehmen. Die Workshops in der Selbermachwerkstatt teilen sich in die Bereiche Schmuck, Hand- und Brushlettering, Journaling, Wohnaccessoires, Siebdruck und Makeup. Außerdem kommen 2019 noch Farb- und Stilberatung dazu.

Zitronengras-Kokossuppe
Portionen: 4 Personen
Zutaten
für die Suppe
  • Stangen Zitronengras
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 Karotten
  • 30 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chili
  • 3 EL Öl
  • 1 Sternanis
  • 2-3 EL Sojasoße
  • 100 g Kokosmus oder 250 ml Kokosmilch
  • 1,5 L Wasser
für die Gemüseeinlage
  • 100 g Zuckerschoten
  • 2 Karotten
  • 1 Aubergine
  • 100 g braune Champignons
  • 1 rote Pfefferschote
  • 250 g Tofu (natur, fest)
  • 1 Bund Koriander
  • Butter
  • Öl
für die Tofu Marinade
  • 1 EL Dattelsirup
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 TL edelsüßes Paprikapulver
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • Olivenöl
Anleitungen
  1. Tofu in mundgerechte Würfel schneiden und in Olivenöl scharf anbraten. Mit Sojasoße ablöschen und Dattelsirup sowie edelsüßen Paprika und Kreuzkümmel dazu geben. Alles bei ganz geringer Hitze marinieren lassen. 

  2. Zitronengras schräg in Stücke und Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Etwas geschnittene Frühlingszwiebel beiseite stellen. Karotten, Ingwer und Knoblauch schälen und grob hacken. Die Chili entkernen und in Ringe schneiden.

  3. Öl in einem großen Topf erhitzen und alle Zutaten darin anbraten. Alles mit etwa 1,5 Liter Wasser ablöschen und kräftig mit Sojasoße würzen. Die Suppe ca. 15 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb abgießen und das Kokosmus in der Brühe auslösen. Alles mit Sojasoße und Limettensaft abschmecken..

  4. Für die Einlage das Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Die Aubergine salzen und in Olivenöl anbraten bis sie weich ist.  Die Champignons separat in Butter anbraten und salzen.

  5. Karotten, Zuckerschoten, Aubergine,  Champignons und den Tofu mit der Marinade in die Suppe geben und alles ca 5 Minuten garen lassen.

  6. Die Suppe auf Tellern anrichten und mit Koriander und Frühlingszwiebel garnieren. 

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